In der Bundeshauptstadt Berlin soll an einer möglichst zentralen Stelle als ein Modellvorhaben ein „Geh-sundheitspfad“ entstehen, der die zahlreichen Vorteile des Gehens für die Gesundheit, die Umwelt und das Klima herausstellen und verbunden mit der Kampagne „10.000 Schritte täglich“ zum Zu-Fuß-Gehen im Alltag und der Freizeit anregen soll. Geplant ist ein kurzer Informations- und Bewegungs-Pfad als Freiluft- und Dauerausstellung. Dieser soll Ausgangs- und Endpunkt von vorerst zwei jeweils etwa 6-7 Kilometer langen Rundwegen (10.000 Schritte) sein, die die Charité einbinden und damit für die Präventions- und Therapie-Arbeit der Charité Universitätsmedizin Berlin genutzt werden können.

Darüber hinaus ist vorgesehen, eine Website www.Geh-sundheit.de mit Informationen zum Themenbereich Gehen und Gesundheit einzurichten, einen Leitfaden „Geh-sundheit“, sowie für den Geh-sundheitspfad und den Internet-Service Werbeträger zu erstellen.

Logo-CHAMP-FUSS25-B250Zum Zwecke der Umsetzung dieses ehrgeizigen Projektes haben die

  • Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin (CHAMP)
    www.champ-info.de und der
  • Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V.
    www.fuss-ev.de

am 31. August 2010 eine Zielvereinbarung getroffen, möchten aber insbesondere für die geplanten Themen-Stationen noch weitere Kooperationspartner gewinnen und einbinden.

Gesundheitspfade gibt es neben Barfußpfaden, Kneipp-Anlagen etc. in Deutschland an einigen Orten. Sie sind zumeist auf die Stärkung einzelner Körperteile konzentriert (z.B. Herz, Rücken, etc.) oder einer bestimmten Ausrichtung der Kinesiologie – Lehre der Bewegung - verpflichtet (z.B. Tai Chi Chuan, Chi Gong, etc.). In der Regel befinden sie sich integriert in einem Wanderweg, außerhalb der Kernbereiche von Ortschaften und sie sind hauptsächlich auf Urlauber und Gäste ausgerichtet. Innerstädtische Gesundheitspfade, die sich auf die Alltags- und Freizeitbewegung: „Gehen“ konzentrieren, sind dagegen in Europa lediglich aus Irland bekannt: Die irische Herzstiftung fördert sogenannte „Gesundheitspfade“, auch „Slí na Sláinte“ genannt oder kurz: „Slí“. Dabei handelt es sich um vorhandene Wege, die lediglich durch auffallende Schilder im Abstand von einem Kilometer markiert sind. Diese Gesundheitspfade, die es mittlerweile in zahlreichen Ortschaften Irlands gibt, sind für all jene gedacht, die etwas für ihre Herzgesundheit tun wollen, indem sie gehen oder walken. In Berlin soll der Gesundheitsansatz des Gehens umfassender herausgestellt und in Verbindung mit dem alltäglichen Mobilitätsverhalten und den damit verbundenen Umweltwirkungen gesetzt werden.

Kooperationspartner für die Umsetzung des Geh-sundheitspfades in Berlin sind derzeit die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (SenStadt), die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz (SenGUV), das Bezirksamt Mitte von Berlin, das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, die plattform ernährung und bewegung e.v. peb und das Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité. Darüber hinaus werden zur Bearbeitung der einzelnen Aspekte der Ausstellung und der Stationen der beiden Routen weitere Themenpartner angesprochen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

Der FUSS e.V. hat bereits in Kooperation mit der Stadt Gransee - eine Stunde Fahrzeit vom Hauptbahnhof Berlin in Richtung Rostock - direkt am Umweltbahnhof Dannenwalde(Gransee) eine ähnlich motivierte Freiluft- und Dauerausstellung im Zusammenhang mit einem Barfußpfad eingerichtet:

Darüber hinaus wird insbesondere auf das gesundheitsfördernde Projekt

hingewiesen.

Den humorvollen Kurzfilm

- ein Aprilscherz mit Hintergrund ! - finden Sie als Video bei Youtube.

Für die Vorbereitung und Umsetzung dieses recht umfangreichen Projektes bittet der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. dringend um Spenden. Wir würden uns natürlich auch über Ihrer Mitgliedschaft freuen, weil diese eine kontinuierliche Absicherung unserer Tätigkeiten darstellt. Der Verband ist als gemeinnützig anerkannt und stellt Spendenbescheinigungen für das Finanzamt aus. Bitte geben Sie als Stichwort „Geh-sundheitspfad“ an, damit Ihre Spende auch für dieses Gemeinschaftsprojekt eingesetzt wird.

 

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